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GEOPHORA · Datengrundlagen
Zur Plattform Datengrundlagen für Kommunen Die fünf Blätter Rechner Quellen
Ausarbeitung am Beispiel Oldenburg · Stand 8. September 2026 Datengrundlagen für Kommunen · Quartier

Quartier zusammendenken

Fünf Blätter zeigen, was sich aus offenen Daten über ein Stadtquartier sagen lässt, wenn man Wärme, Grün, Versiegelung, Gebäude und Bewohner übereinanderlegt. Der Rechner am Ende übersetzt das in eine einzige Zahl mit Spanne: ob sich die Sommer-Oberfläche eines Quartiers durch Bäume, Entsiegelung oder Gründächer messbar verändert. Jede Zahl trägt ihr Verfahren, ihren Datenstand und ihre Grenze mit.

Für wen

Bauamt, Grünflächenamt, Planungsbüro. Für den Erläuterungsbericht, die Abwägung und das Klimaanpassungskonzept nach § 12 KAnG.

Datenbasis

Nur offene Quellen. Landsat 8/9 Oberflächenwärme, Sentinel-2 NDVI, Copernicus Versiegelung, LoD2, Zensus 2022, OpenStreetMap.

Was es nicht ist

Kein Gutachten. Oberfläche statt Luft, Vormittag statt Tagesmaximum, Zusammenhang statt Prognose. Es bereitet Entscheidungen vor, es trifft sie nicht.

Gebiet Stadt Oldenburg und Umland, 22 × 21 km Gitter 100 m (1 ha) und 30 m Wärme Sommer 2019–2025, 25 Landsat-Szenen, relativ zum Gebietsmedian 30,2 °C Einwohner rund 238 000 im Ausschnitt, davon Stadt Oldenburg rund 172 000
Blatt 1 · Kühlwirkung von Grün

Kühlwirkung von Grün in Oldenburg: was die vorhandenen Daten belegen

Verfahren quartier_kuehlwirkung · Version 2 · gerechnet 2026-09-07 · Baustein 1

Je 10 Prozentpunkte mehr Vegetationsbedeckung ist die Oberfläche einer Hektarzelle im Sommervormittag bei gleicher Versiegelung um 0,3 bis 0,5 K kühler: 0,48 K über den gesamten Ausschnitt einschließlich Umland (95 %: 0,41 bis 0,54 K), rund 0,34 K in den dicht bebauten Zellen (Versiegelung ≥ 30 %; 95 %: 0,21 bis 0,48 K) und 0,31 K innerhalb der Stadtgrenze. Der Zusammenhang gilt über 27 038 Zellen; die Wirkung einer einzelnen Pflanzung ist damit nicht gemessen. Die Stichprobe sind bewohnte Zellen plus 200 m Umring, zur Hälfte unbewohnt und zu 71 % außerhalb der Stadtgrenze Oldenburgs (Nachbargemeinden im Ausschnitt). Verteilungsfrei bestätigt: In bebauten Klassen (15–50 % versiegelt) liegt das grünste NDVI-Fünftel im Median 1,1 bis 1,5 K unter dem grünärmsten, im Umland 2,6 K (Wald gegen Acker).

Frage, die das Blatt beantwortetEine Verwaltung erhält aus bereits vorhandenen offenen Daten einen belegten Zusammenhang zwischen Grün und Oberflächenwärme mit Koeffizienten je Teilraum und ehrlich benannten Grenzen — als Grundlage für Prioritäten und einen Was-wäre-wenn-Rechner, nicht als Wirkungsnachweis einer Pflanzung.

Kühlung je 10 Prozentpunkte Vegetationsbedeckung, alle Zellen (bei gleicher Versiegelung)0,48 K95 %: 0,41 bis 0,54 K (Block-Bootstrap, 1000 Ziehungen ganzer 1-km-Blöcke); enthält Umland
Kühlung je 10 Prozentpunkte Vegetationsbedeckung, dicht bebaute Zellen (Versiegelung ≥ 30 %, n = 6 274)0,34 K95 %: 0,21 bis 0,48 K (500 Ziehungen)
Kühlung je 10 Prozentpunkte Vegetationsbedeckung, weitere Teilräumebewohnt (≥ 1 Einw./ha, n = 12 292) 0,49 K · dicht bewohnt (≥ 10 Einw./ha, n = 6 198) 0,43 K · innerhalb der Stadtgrenze (n = 7 842) 0,31 K95 %: 0,44–0,56 · 0,31–0,54 · 0,19–0,44 K; Spanne empfohlen 0,34 bis 0,48 K, für Quartiere die untere Hälfte
Erwärmung je 10 Prozentpunkte Versiegelung (bei gleichem NDVI)+0,52 K95 %: +0,40 bis +0,62 K (NDVI-Modell); im FVC-Modell +0,42 K (95 %: +0,36 bis +0,49) — zum FVC-Koeffizienten passend, nicht mischen
NDVI-Faustzahl je +0,1 NDVI in der bebauten Stadt (näherungsweise linear)rund 0,25 bis 0,4 Kje Teilraum 0,12 (innerhalb Stadtgrenze) bis 0,54 K (bewohnt); über alle Zellen 0,52 K (95 %: 0,33 bis 0,71). Krümmung über alle Zellen stammt aus dem Umland (< 5 % versiegelt: +0,58 K bei NDVI 0,4, −1,56 K bei 0,8); in ≥ 30 % versiegelten Zellen flach (−0,25 bei 0,4, −0,15 bei 0,8). NDVI trennt Krone nicht von Wiese; Rechnergröße ist der Bedeckungsgrad
Median-Differenz grünstes minus grünärmstes NDVI-Fünftel je Versiegelungsklassebebaut 15–50 %: 1,1 bis 1,5 K · über 50 %: 2,3 K · Umland < 5 %: 2,6 Kverteilungsfrei; innerhalb der Klassen bleibt NDVI mit Versiegelung korreliert, keine reinen Grün-Effekte
Punktdiagramm mit fünf Zeilen: alle Zellen 0,48 K, bewohnt 0,49 K, dicht bewohnt 0,43 K, dicht bebaut 0,34 K, innerhalb der Stadtgrenze 0,31 K Kühlung je 10 Prozentpunkte Vegetationsbedeckung, jeweils mit 95-Prozent-Balken.
Kühlung je 10 Prozentpunkte Vegetationsbedeckung nach Teilraum

OLS Wärme ~ Bedeckungsgrad + Versiegelung je Teilraum; Punkt = Koeffizient, Balken = 95-%-Intervall aus Block-Bootstrap über 1-km-Blöcke

Legende
  • alle Zellen der Stichprobe (einschließlich Umland)
  • Teilräume der bewohnten / bebauten Stadt

Kartenpass: quartier_kuehlwirkung · Version 2 · gerechnet 2026-09-07 · Commit dd8adedc

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Zwei Diagramme: links Punktwolke der Oberflächenwärme gegen NDVI mit Bin-Medianen und zwei Modellkurven, rechts Bin-Mediane für vier Versiegelungsklassen; höhere NDVI-Werte gehen mit niedrigerer Oberflächenwärme einher.
Kühlwirkung von Grün in Oldenburg: was die vorhandenen Daten belegen

Oberflächenwärme gegen NDVI für 27 038 Zellen à 1 ha (bewohnt + 200 m Umring); rechts Bin-Mediane getrennt nach Versiegelungsgrad 2024

Legende
  • Zellen der Stichprobe (n = 27 038)
  • Median je NDVI-Bin (Breite 0,05), Band P25–P75
  • Modell Bedeckungsgrad + Versiegelung: gestrichelt bei 0 %, gepunktet bei 40 % Versiegelung
  • rechts: < 5 % versiegelt
  • rechts: 5–30 % versiegelt
  • rechts: 30–50 % versiegelt
  • rechts: > 50 % versiegelt

Kartenpass: quartier_kuehlwirkung · Version 2 · gerechnet 2026-09-07 · Commit dd8adedc

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Karte von Oldenburg mit hellen und kräftigen Bernstein-Zellen auf entsättigter Basiskarte; die hellen Zellen der Stufe 1 überdecken die ganze kompakte Stadt, die kräftigen Zellen der Stufe 2 konzentrieren sich auf Innenstadt und dicht bebaute Quartiere.
Kühlungspotenzial Oldenburg: zwei Definitionen, keine Messung

Warm, grünarm und bewohnt auf dem 100-m-Gitter (1 Zelle = 1 ha, EPSG:32632); Stufe 1 = Kriterien des Auftrags (4 497 ha), Stufe 2 = hier gesetzte Verschärfung (1 597 ha)

Legende
  • Stufe 2, hier gesetzte Verschärfung: > +3 K über Gebietsmedian, NDVI < 0,56 (unterstes Fünftel), ≥ 30 Einwohner/ha — 1 597 ha, rund 83 000 Einwohner
  • Stufe 1, Definition des Auftrags: > +1 K, NDVI < 0,63 (unterstes Drittel), ≥ 10 Einwohner/ha — 4 497 ha, rund 173 600 Einwohner

Maßstab: Balken unten rechts = 1 km; 1 Bildpunkt = 20 m, 1 Zelle = 5 × 5 Bildpunkte

Kartenpass: quartier_kuehlwirkung · Version 2 · gerechnet 2026-09-07 · Commit dd8adedc

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Was die Zahl nicht sagt
  • Oberfläche am Vormittag (~10:20 UTC), nicht Lufttemperatur, nicht Tagesmaximum und nicht die Belastung von Menschen.
  • Querschnitt über 27 038 Zellen, kein Vorher-Nachher: die Wirkung einer einzelnen Pflanzung ist nicht gemessen.
  • Die Stichprobe ist zur Hälfte Umland und liegt zu 71 % außerhalb der Stadtgrenze; für die dicht bebaute Stadt gilt rund 0,34 statt 0,48 K je 10 Prozentpunkte.
  • Die 3,5 K Thermal-Unsicherheit je Zelle (ST_QA) sind überwiegend systematisch; ein emissivitätsbedingter Anteil kann mit der Landbedeckung korrelieren und den Grün-Koeffizienten um einige Zehntel Kelvin verzerren.
  • NDVI und Versiegelung sind mit r = −0,81 gekoppelt; die Statistik trennt sie, die Physik nicht, und NDVI trennt Baumkrone nicht von dichter Wiese.
  • Die Potenzialkarte zeigt zwei Definitionen (Auftrag / hier gesetzte Verschärfung), keine Messung; kein Ersatz für eine Klimaanalysekarte nach VDI 3787 Blatt 1.
Blatt 2 · Suchraum Straßenbäume

Wo viele Menschen und viel Überwärmung zusammentreffen — Suchraum Straßenbäume, Oldenburg

Verfahren baumstandorte_suchraum · Version 2 · gerechnet 2026-09-07 · Baustein 2

Von 47 722 Hektarzellen des Landsat-Ausschnitts Oldenburg und Umland bleiben nach drei Bedingungen (bewohnt mit mindestens 100 m Wohn-/Sammelstraße, grünarm, Oberfläche mehr als +1 K über dem Gebietsmedian) 3 915 Zellen Suchraum mit 130 700 Einwohnern; die Kennzahl Einwohner × Überwärmung reiht daraus 20 Zellen mit 2 026 Einwohnern und +5,3 bis +8,9 K, die sich zu 14 Straßenzügen zusammenfassen — an der Spitze der Block Steubenstraße/Lehmkuhlenstraße/Nadorster Straße mit vier Zellen und 425 Einwohnern. Die Kennzahl ist eine Reihung, keine Kühlleistung; Rang 2 (Cloppenburger Straße, 163 Einwohner in einem Gebäude) ist eine Sondernutzung, kein Straßenzug. Unter einem optimistischen Störmodell bleiben die Ränge 1–6 in über 90 % der Ziehungen in der Spitzengruppe; die tatsächliche Stabilität ist geringer. Es ist ein Suchraum, mit dem eine Leitungsauskunft beginnen könnte, kein Pflanzplan.

Frage, die das Blatt beantwortetDie Leitungsauskunft könnte mit der Spitzengruppe beginnen statt mit einer stadtweiten Durchsicht; wie viel Zeit das spart, hängt vom Verfahren der Netzbetreiber ab und ist hier nicht gemessen.

Zellen Suchraum (alle drei Bedingungen)3 915 von 47 722 Zellen (100 m, Landsat-Ausschnitt Oldenburg und Umland); 130 726 Einwohner = 55 % der Bevölkerung auf dem GitterSchwelle ±0,5 K: 19–20 von 20 Top-Zellen bleiben; das Gitter schließt Nachbargemeinden ein
Top 20 Zellen: Einwohner und Überwärmung2 026 Einwohner (Zensus 2022); Oberfläche +5,3 bis +8,9 K über Gebietsmedian 30,2 °CLandsat ST_QA je 30-m-Zelle im Median 3,4 K; Nachbarzellen teilen bei 100 m nativer Thermalauflösung ihren Wärmewert, Abstände < 0,5 K nicht belastbar
Straßenzüge aus den Top 20 (8er-Nachbarschaft)14 Züge; Zug 1 Steubenstraße/Lehmkuhlenstraße/Nadorster Straße (Zellränge 1, 5, 6, 11): 425 Einwohner, +6,86 K gewichtet, UTM 447750/5889525Regel: Zellen mit gemeinsamer Kante oder Ecke; Reihung nach Summe der Kennzahl; Namen = längste OSM-Wege, keine Adresse
Stabilität der Rangfolge (200 Ziehungen, Wärme um ST_QA/√n gestört)Ränge 1–6: 91–98 % in Top 20; Ränge 7–12: 58–72 %; Ränge 13–20: 35–53 %OBERGRENZE: Störmodell optimistisch (nur Wärme, je Zelle unabhängig; ST_QA szenenübergreifend korreliert, Einwohner nicht gestört); tatsächliche Stabilität geringer
Gewicht Gebäude statt Einwohnernur 4 von 20 Top-Zellen bleiben; Straße ≥ 200 m: 6 von 20Kennzahl bevorzugt bewusst dichte Wohnlagen mit vielen Menschen je Gebäude
Rang 2 Cloppenburger Straße163 Einwohner bei 1 Gebäude mit Wohnraum, +5,28 K — Hinweis: ein Gebäude, Sondernutzung prüfenvermutlich Wohnheim/Unterkunft; kein Straßenzug
Balkendiagramm: 47 722 Zellen im Gitter → 15 907 bewohnt (Zensus 2022) → 6 359 ≥ 100 m Wohn-/Sammelstraße (OSM) → 4 327 NDVI unter Median bewohnter Zellen (0,66) → 3 915 Oberfläche > +1 K über Gebietsmedian → 20 Top 20 nach Einwohner × Überwärmung. Die Balken sind linear skaliert; der letzte ist gegen den ersten kaum sichtbar.
Von der Stadt zum Suchraum — was jede Bedingung übrig lässt

Zellen à 1 ha im 100-m-Gitter, Landsat-Ausschnitt Oldenburg und Umland

Legende
  • Filterstufe
  • Suchraum (alle Bedingungen)
  • Top 20

Kartenpass: baumstandorte_suchraum · Version 2 · gerechnet 2026-09-07 · Commit 446032cd

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Karte des Landsat-Ausschnitts Oldenburg und Umland in Graustufen; 3 915 Suchraum-Zellen in Schiefer verteilen sich über die kompakte Stadt, die 20 Bernstein-Zellen der Spitzengruppe bilden 14 Straßenzüge; der größte (4 Zellen) liegt an Steubenstraße / Lehmkuhlenstraße / Nadorster Straße.
Wo viele Menschen und viel Überwärmung zusammentreffen — Suchraum Straßenbäume, Oldenburg

Landsat-Ausschnitt gesamt, 223 × 214 Zellen à 100 m, UTM 32N

Legende
  • Top 20 nach Einwohner × (Überwärmung − 1 K) — eine Reihung, keine Kühlleistung
  • Straßenzug: Top-Zellen mit gemeinsamer Kante oder Ecke
  • übriger Suchraum: bewohnt, ≥ 100 m Wohn-/Sammelstraße, NDVI unter Median (0,66), Oberfläche > +1 K

Ziffern: die fünf Top-Zellen außerhalb des Kernausschnitts (Rang 2, 7, 14, 18, 19); die übrigen 15 zeigt der Kernausschnitt

Maßstab: Balken unten rechts; linke Hälfte dunkel = 1 km

Kartenpass: baumstandorte_suchraum · Version 2 · gerechnet 2026-09-07 · Commit 446032cd

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Ausschnitt der Karte mit 15 der 20 Top-Zellen in Bernstein auf entsättigter basemap.de-Unterlage; der größte Block (4 Zellen, Straßenzug 1) liegt an Steubenstraße / Lehmkuhlenstraße / Nadorster Straße.
Wo viele Menschen und viel Überwärmung zusammentreffen — Suchraum Straßenbäume, Oldenburg

Kernausschnitt Innenstadt–Donnerschwee–Nadorst, 34 × 26 Zellen à 100 m (15 von 20 Top-Zellen)

Legende
  • Top 20 nach Einwohner × (Überwärmung − 1 K) — eine Reihung, keine Kühlleistung
  • Straßenzug: Top-Zellen mit gemeinsamer Kante oder Ecke
  • übriger Suchraum: bewohnt, ≥ 100 m Wohn-/Sammelstraße, NDVI unter Median (0,66), Oberfläche > +1 K

Ziffern: Rang der Zelle in der Spitzengruppe

Maßstab: Balken unten rechts; linke Hälfte dunkel = 250 m

Kartenpass: baumstandorte_suchraum · Version 2 · gerechnet 2026-09-07 · Commit 446032cd

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Die zehn stärksten Straßenzüge

Zusammengefasst aus den 20 Zellen der Spitzengruppe: Zellen mit gemeinsamer Kante oder Ecke bilden einen Zug; Namen sind die längsten OSM-Wege, keine Adressen.

ZugStraßen (OSM) ZellrängeEinwohner ÜberwärmungHinweis
1Steubenstraße / Lehmkuhlenstraße / Nadorster Straße 1, 5, 6, 11 425 +6,86 K
2Pferdemarkt / Donnerschweer Straße / Neue Donnerschweer Straße 3, 12 194 +7,08 K
3Kranbergstraße / Anne-Frank-Platz / Georg-Elser-Straße 9, 13 194 +6,45 K
4Nelkenstraße / Johannisstraße / Kreuzstraße 16, 17 179 +6,45 K
5Cloppenburger Straße 2 163 +5,28 K ein Gebäude, Sondernutzung prüfen
6Wehdestraße / Nibelungenstraße 4 131 +5,97 K
7Artillerieweg / Ammerländer Heerstraße 7 103 +6,35 K
8Donnerschweer Straße / Milchstraße 8 89 +7,15 K
9Kaiserstraße 10 68 +8,89 K
10Banater Weg / Theodor-Pekol-Straße 14 114 +5,45 K
Was die Zahl nicht sagt
  • Suchraum, kein Pflanzplan: Leitungen, Wurzelraum, Eigentum, Sichtdreiecke, Feuerwehrzufahrten, Parkraum und Baumbestand sind nicht geprüft; OSM-Straßenlänge sagt nur, dass Straßenraum vorhanden ist, nicht, dass ein Baum in den Querschnitt passt.
  • Die Kennzahl Einwohner × Überwärmung ist eine Reihung, keine Kühlleistung; die Kühlwirkung eines Baums (Baustein 1) ist nicht eingerechnet.
  • Nachbarzellen teilen bei 100 m nativer Landsat-Thermalauflösung ihren Wärmewert und sind keine unabhängigen Fundstellen — lesbar ist die Liste erst als Straßenzüge; Zellen mit vielen Einwohnern in einem Gebäude (Rang 2) sind Sondernutzungen.
  • Die Stabilitätsprozente (Ränge 1–6 in über 90 % der Ziehungen) sind Obergrenzen unter einem optimistischen Störmodell; die tatsächliche Stabilität ist geringer.
  • Hauptverkehrsstraßen (OSM primary) sind als Straßenraum ausgeschlossen; in Oldenburg ändert die Variante mit primary keine der Top-20-Zellen, in anderen Städten kann das anders ausfallen.
  • Oberflächentemperatur um 10:20 UTC statt Lufttemperatur und Tagesmaximum; Zensus-Stichtag 2022 ohne Neubau seither; das Gitter deckt den Landsat-Ausschnitt mit Nachbargemeinden, nicht das Stadtgebiet.
Blatt 3 · Kühle Orte im Verbund

Kühle Inseln zusammendenken: Verbund, Trittstein-Lücken, Suchräume für wohnungsnahe Kühlorte (Oldenburg und Umland, 30-m-Gitter)

Verfahren quartier.konnektivitaet · Version 2 · gerechnet 2026-09-07 · Baustein 4

Im Siedlungsraum des Oldenburger Gitters (rund 10 700 ha, etwa 227 000 Einwohner einschließlich Nachbargemeinden) erkennt GEOPHORA in den Landsat-Sommerdaten 178 kühle, begrünte Inseln mit 1 138 ha, die in 130 Verbünde zerfallen. Rund 90 000 Menschen (Größenordnung; im Gitter gerechnet rund 92 000, etwa 62 % der Wohnlage-Einwohner) wohnen weiter als 300 m Luftlinie von einer Fläche, die in 30-m-Thermaldaten als kühl erscheint (≥ 0,5 ha, mindestens 1 K unter dem Gebietsmedian); bei 500 m sind es rund 53 000. Parks unter etwa 1–2 ha liegen unter der Nachweisgrenze und zählen hier nicht, Zugänglichkeit ist ungeprüft — die Zahl beschreibt, wo das Satellitenbild keinen kühlen Ort sieht, nicht, wo keiner ist. Mit lokalem Bezug (≤ −1,5 K gegenüber dem 1-km-Umfeld) kämen im Stadtkern rund 570 ha kühle Orte hinzu.

Frage, die das Blatt beantwortetEine Verwaltung sieht auf einer Karte, wo kühle Orte fußläufig zusammenhängen, wo ein Trittstein fehlt und in welchen Stadtteilen das Satellitenbild im Fußweg keinen kühlen Ort findet — als Suchraum für die Planung, mit offen gelegter Abhängigkeit von Fußweg-Annahme und Inseldefinition.

Kühle Inseln im Siedlungsraum (Gebietsbezug)178 Inseln, 1 138 ha (10,6 % des Siedlungsraums), 130 Verbünde, 98 EinzelinselnST_QA je Zelle im Median 3,4 K; Schwelle −0,5/−1,5 K → 1 620/790 ha; NDVI 0,45–0,55 ändert < 2 %
Einwohner ohne kühlen Ort im Satellitenbild, 300 mrund 92 000 (Zensuszellen ≥ 50 % Suchraum; gerechnet 92 245), 61,5 % von 150 101 Wohnlage-EinwohnernGrößenordnung: Zensus-Geheimhaltung, 100-m-Gitter, Luftlinie, Gitter enthält Nachbargemeinden; hängt an Inseldefinition und Nachweisgrenze 1–2 ha
Fußweg × Wärmeschwelle (Einwohner ≥ 50 %)200 m: 117 465 / 115 378 / 110 084; 300 m: 93 574 / 92 245 / 88 758; 500 m: 53 726 / 53 053 / 51 832 (für +1,0 / +1,5 / +2,0 K)Wärmeschwelle praktisch wirkungslos, Fußweg ist der Hebel
Empfindlichkeit der Kennzahl gegenüber der Fußweg-Annahmeje 100 m mehr Fußweg rund 23 100 (200→300 m) bzw. 19 600 (300→500 m) Einwohner wenigerAbleitung aus der Definition, keine Wirkungszahl
Suchräume für wohnungsnahe Kühlorterund 1 900 ha in 129 Flächen (je nach Fußweg 1 000 bis 2 500 ha), +3,93 KStadtteile, keine Grundstücke; 30-m-Daten lösen keinen Pocketpark auf
Einwohner je Stadtteil-Suchraum (Zellen ≥ 50 % / berührt)Gertrudenviertel 303 ha: 20 680 / 24 979; Alexandersfeld 260 ha: 9 281 / 11 434; Eversten 250 ha: 13 495 / 18 094; Osternburg 116 ha: 5 872 / 8 034; Rauhehorst 105 ha: 5 412 / 7 074; Kreyenbrück 88 ha: 3 764 / 4 589; Bümmerstede 84 ha: 4 010 / 5 261; Petersfehn I 55 ha: 1 729 / 2 453Stadtteil = nächster OSM-place-Knoten zum Schwerpunkt; Zensus-Geheimhaltung
Karte von Oldenburg und Umland auf entsättigter Straßenkarte: kühle, begrünte Inseln in Grün, kühle Flächen außerhalb des Siedlungsraums blass, Trittstein-Lücken in Blaugrau, Suchräume für wohnungsnahe Kühlorte in Bernstein; fünf Marker zeigen die größten Verbünde, ein gestrichelter Rahmen den Stadtkern.
Kühle Inseln zusammendenken: Verbund, Trittstein-Lücken, Suchräume für wohnungsnahe Kühlorte

Oldenburg und Umland, 30-m-Gitter (UTM 32N), Siedlungsraum plus 600 m Saum; Ausschnitt [436305, 5878005, 458595, 5899395]

Legende
  • Kühle Inseln im Siedlungsraum (≤ −1,0 K, NDVI ≥ 0,50, ≥ 0,5 ha)
  • Kühle Flächen außerhalb des Siedlungsraums (Kontext)
  • Trittstein-Lücken (≥ +1,0 K, zwei Inseln jeweils ≤ 300 m)
  • Suchräume für wohnungsnahe Kühlorte (≥ +1,5 K, ≥ 10 Wohngebäude je 100 m, keine Insel ≤ 300 m)
  • Stadtkern 9 × 9 km (Ausschnitt der Variante mit lokalem Bezug)
  • Verbund 1: Buschhagenniederung, 119,5 ha, 4 Inseln
  • Verbund 2: Kleingartenanlage "Schellstede", 75,0 ha, 5 Inseln
  • Verbund 3: bei Friedhof der ev.-luth. Kirchengemeinde Sandkrug, 69,6 ha, 1 Insel — Gemeinde Hatten (Sandkrug)
  • Verbund 4: Weißenmoor, 69,2 ha, 1 Insel
  • Verbund 5: Wüschemeer, 58,2 ha, 2 Inseln

Ziffern: die fünf größten Verbünde (Namen in der Legende)

Maßstab: Balken unten rechts, zwei Segmente je 500 m

Kartenpass: quartier.konnektivitaet · Version 2 · gerechnet 2026-09-07 · Commit 446032cd

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Ausschnitt des Oldenburger Stadtkerns auf entsättigter Straßenkarte: kühle Inseln nach Gebietsbezug in Grün, zusätzlich kühle Orte nach lokalem Bezug in Dunkelgrün.
Stadtkern: kühle Orte mit Gebietsbezug und zusätzlich mit lokalem Bezug

Quadrat 9 × 9 km um die Innenstadt (Lappan, 53,142° N, 8,212° O); Ausschnitt [442785, 5883855, 451785, 5892855]

Legende
  • Kühle Inseln, Gebietsbezug (≤ −1,0 K unter dem Gebietsmedian, wie in der Verbundkarte)
  • Zusätzlich kühl mit lokalem Bezug (≤ −1,5 K gegenüber dem gleitenden Mittel des 1-km-Umfelds, NDVI ≥ 0,50, ≥ 0,5 ha)

Maßstab: Balken unten rechts, zwei Segmente je 500 m

Kartenpass: quartier.konnektivitaet · Version 2 · gerechnet 2026-09-07 · Commit 446032cd

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Liniendiagramm: Einwohner ohne kühlen Ort in Tausend gegen den Fußweg 200, 300 und 500 m für drei Wärmeschwellen; die drei Linien liegen fast übereinander und fallen mit dem Fußweg deutlich; ein einzelner Punkt bei 300 m zeigt die Variante mit lokalem Bezug weit darunter.
Einwohner ohne kühlen Ort im Satellitenbild nach Fußweg und Wärmeschwelle

Zensuszellen mit ≥ 50 % Suchraum, Siedlungsraum im Gitter einschließlich Nachbargemeinden

Legende
  • Wärmeschwelle ≥ +1,0 K
  • Wärmeschwelle ≥ +1,5 K (Standard)
  • Wärmeschwelle ≥ +2,0 K
  • 300 m, wenn beide Inseldefinitionen zählen (Gebietsbezug und lokaler Bezug)

Kartenpass: quartier.konnektivitaet · Version 2 · gerechnet 2026-09-07 · Commit 446032cd

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Waagerechtes Balkendiagramm der acht größten Suchräume nach Stadtteil, Fläche in Hektar, von Gertrudenviertel (303 ha) bis Petersfehn I (54 ha).
Die größten Suchräume für wohnungsnahe Kühlorte nach Stadtteil

Fläche in ha; Stadtteil = nächster OSM-place-Knoten zum Flächenschwerpunkt

Legende
  • Fläche des Suchraums (ha)

Kartenpass: quartier.konnektivitaet · Version 2 · gerechnet 2026-09-07 · Commit 446032cd

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Was die Zahl nicht sagt
  • 'Kühl' ist eine Eigenschaft des Satellitenbilds (30 m, Vormittag, Oberfläche), nicht der Menschen: Parks unter 1–2 ha bleiben unsichtbar, Zugänglichkeit und Barrieren sind ungeprüft.
  • Die Gebietsdefinition (≤ −1 K unter dem Median des Ausschnitts, überwiegend Umland) übersieht Orte, die nur gegenüber ihrer Nachbarschaft kühl sind; die Variante mit lokalem Bezug findet im Stadtkern rund 570 ha zusätzlich und senkt die Einwohnerzahl ohne kühlen Ort auf rund 29 000.
  • Die Einwohner-Kennzahl hängt fast vollständig an Fußweg-Annahme und Inseldefinition; die Wärmeschwelle ist wirkungslos; die 'Empfindlichkeit je 100 m' ist eine Ableitung aus der Definition, keine Wirkungszahl.
  • Suchräume sind Stadtteile, keine Grundstücke; Zensuszahlen sind Größenordnungen (Geheimhaltung, 100-m-Gitter, kein kantengenauer Schnitt mit dem 30-m-Gitter).
  • Das Gitter enthält Nachbargemeinden (Verbund 3 liegt in Hatten, Verbund 8 in Bad Zwischenahn); Einwohnerzahlen gelten für den Siedlungsraum im Gitter, nicht für die Stadt Oldenburg.
  • Das Verfahren zeigt, wo im Satellitenbild ein kühler Ort fehlt — nicht, was ein neuer Ort bewirken würde (dafür Baustein 1 Kühlwirkung oder Messung vor Ort); KAnG-Anker: § 8 Abs. 1 (Wärmeinseleffekte) und Abs. 3 (Entsiegelung), Konzept nach § 12.
Blatt 4 · Vorher-Nachher-Versuch Neubau

Vorher-Nachher-Versuch: was Landsat über acht Jahre Bauen sagt — und was nicht

Verfahren quartier_neubau_wirkung · Version 2 · gerechnet 2026-09-07 · Baustein 3

Ob und wie stark sich seit 2016 bebaute Flächen in Oldenburg gegenüber Bestandszellen gleicher Gebäudezahl relativ erwärmt haben, kann diese Datenlage nicht beziffern: Die Punktschätzer der Rechenwege liegen zwischen +0,05 und +0,56 K, ihre 95-%-Intervalle reichen von −0,7 bis +1,5 K, und jedes Intervall schließt die Null ein. Belegt ist der Grünverlust der Neubauzellen gegenüber dem Bestand (−0,05 bis −0,07 NDVI; Landsat, nicht mit den Sentinel-2-Werten der anderen Bausteine vergleichbar). Qualitativ zeigt die Szenenreihe, dass die späteren Neubauflächen 2015/16 rund 1 K kühler waren als der Bestand und dieser Abstand 2018 nicht mehr bestand — eine Richtung aus drei Aufnahmen, keine Zahl. Der Baustein ist ein Verfahrenstest mit offenem Ergebnis, keine Wirkungsanalyse.

Frage, die das Blatt beantwortetDie Rechnung kann für Baugebiete ab mehreren Hektar laufen, sobald Baubeginn-Daten vorliegen und ein Nachher-Fenster von mindestens drei Sommern vorhanden ist; für einzelne kleine Gebiete bleibt die Unsicherheit größer als der erwartete Effekt.

Kennzahl Erwärmung Neubau − Kontrolle (nachher − vorher), Statusnicht bezifferbarPunktschätzer je Rechenweg +0,05 bis +0,56 K; Vereinigung der 95-%-Intervalle −0,74 bis +1,53 K; alle vier Intervalle schließen Null ein
Rechenweg Fenstermediane, Cluster-Bootstrap (17 Gebiete)+0,56 K−0,33 … +1,53 K; mit 17 Clustern unterschätzt auch der Perzentil-Bootstrap die Breite
Rechenweg Einzelszenen, Bootstrap über Aufnahmetage+0,05 K−0,74 … +0,77 K; nur 6 Vorher- / 16 Nachher-Szenen
Rechenweg weiter gefasst (≥ 5 Gebäude), Cluster+0,14 K−0,41 … +0,82 K
Vorher eng (nur bis 2016, 3 Szenen)keine Zahl mehr (v2)nachträglich gewählte Teilmenge; qualitativ: Abstand je Szene −1,0 bis −1,6 K (2015/16), 2018 −0,2 bis +0,9 K
Grünverlust NDVI Neubau − Kontrolle (belegt)−0,049 bis −0,067 NDVICluster −0,122 … 0,000 (berührt Null); über Szenen −0,093 … −0,007; Landsat-NDVI, nicht Sentinel-2-vergleichbar
Karte der Stadt Oldenburg mit 23 bernsteinfarbenen Neubauzellen und 1 929 schiefergrauen Kontrollzellen des Zensus-Gitters auf entsättigter Grundkarte.
Wo Oldenburg seit 2016 überwiegend neu gebaut hat

Neubauzellen (Bernstein) und Kontrollzellen gleicher Gebäudezahl (Schiefer), Zensus 2022, 100-m-Zellen

Legende
  • Neubauzellen: ≥ 10 Gebäude mit Wohnraum, ≥ 50 % Baujahr 2016+ (n = 23)
  • Kontrollzellen: < 5 % Neubau, gleiche Gebäudezahl ± 30 %, ≥ 200 m Abstand (n = 1 929)
  • Stadtgrenze Oldenburg (OSM)

Maßstab: Balken unten rechts, dunkles Segment = 500 m

Kartenpass: quartier_neubau_wirkung · Version 2 · gerechnet 2026-09-07 · Commit dd8adedc

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Zwei Punktdiagramme über die Jahre 2015 bis 2025: links der Abstand der Oberflächentemperatur, rechts der Abstand des NDVI zwischen Neubau- und Kontrollzellen je Landsat-Aufnahme; die Jahre 2019 bis 2022 sind grau als nicht ausgewertet markiert.
Abstand Neubau minus Kontrolle je Aufnahmetag, 2015–2025 (nur 6 Vorher-Szenen)

Landsat 8/9 Sommer 2015–2018 gegen 2023–2025 · jede Sommeraufnahme (15.06.–31.08.) einzeln, relativ zum Gebietsmedian der Szene · Zensus 2022 · Richtung ablesbar, Zahl nicht

Legende
  • Hauptkriterium (≥ 10 Gebäude je Zelle), eine Landsat-Aufnahme
  • weiter gefasst (≥ 5 Gebäude), eine Landsat-Aufnahme
  • Mittel des Fensters (Hauptkriterium)
  • 2019–2022 nicht ausgewertet

Kartenpass: quartier_neubau_wirkung · Version 2 · gerechnet 2026-09-07 · Commit dd8adedc

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Balkendiagramm mit vier Rechenwegen der Kennzahl in Kelvin; jeder Balken trägt ein 95-%-Intervall, und jedes Intervall schneidet die betonte Nulllinie.
Kennzahl Erwärmung Neubau − Kontrolle (nachher − vorher) je Rechenweg, mit 95-%-Intervallen

Landsat 8/9 Sommer 2015–2018 gegen 2023–2025 · Neubau: ≥ 10 Gebäude, ≥ 50 % Baujahr 2016+ · Zensus 2022 · Status: nicht bezifferbar

Legende
  • Hauptkriterium (≥ 10 Gebäude je Zelle): Punktschätzer
  • weiter gefasst (≥ 5 Gebäude), Cluster-Bootstrap
  • 95-%-Bootstrap-Intervall; Nulllinie betont

Kartenpass: quartier_neubau_wirkung · Version 2 · gerechnet 2026-09-07 · Commit dd8adedc

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Was die Zahl nicht sagt
  • Alle Temperatur-Intervalle schließen Null ein; kein Punktschätzer darf als Ergebnis zitiert werden.
  • Kontrollzellen sind nach Gebäudezahl abgeglichen, nicht nach Lage, Versiegelung oder Bauform; Neubau liegt am Stadtrand, das 100-m-Mittel schließt Umland ein.
  • Das Vorher-Fenster 2015–2018 enthält bereits Bauzeit (Zensus-Klasse 2016+ reicht bis Mai 2022); ohne Baubeginn-Daten des Bauamts gibt es kein sauberes Vorher.
  • Die Änderungskarte trägt einen Vorbehalt: Das Nord-Süd-Muster entsteht wahrscheinlich aus dem Szenenmix von nur sieben Vorher-Szenen mit ungleichen Wolkenmasken, nicht aus Stadtentwicklung — nicht für Präsentationen.
  • Landsat misst die Oberfläche am Vormittag (nicht die Luft am Nachmittag), ST_QA rund 3 K je Zelle; Landsat-NDVI ist nicht mit Sentinel-2-Werten der anderen Bausteine vergleichbar.
  • Oldenburger Neubaugebiete umfassen 1–3 Zellen; für einzelne kleine Gebiete bleibt die Unsicherheit größer als der erwartete Effekt.
Blatt 5 · KAnG und Bebauungsplan

KAnG, Bebauungsplan und der Quartiersansatz — woran die Beispiele andocken

Baustein 5

Das KAnG verpflichtet für Verfahren ab dem 01.01.2025 jede Planung zur Berücksichtigung von Wärmeinseleffekten (§ 8 Abs. 1 Nr. 4) und zum Hinwirken auf Entsiegelung (§ 8 Abs. 3); Niedersachsen verpflichtet kreisfreie Städte, also auch Oldenburg, per § 26 NKlimaG zu einem Klimaanpassungskonzept bis zum 31.12.2028 (nach Landesministerium, KEAN und Drs. 19/7499; Gesetzestext vor Zitat gegenlesen). Im B-Plan-Verfahren kann eine Quartierskennzahl in Planbegründung, Umweltbericht, Abwägung und Überwachung stehen; ein Stadtklimagutachten nach VDI 3787 oder eine mikroskalige Simulation ersetzt sie nicht, und ob ein Fernerkundungs-Vorher/Nachher als Überwachung nach § 4c BauGB genügt, ist eine Rechtsfrage. Von zehn Wirkungsgrößen aus der Literatur sind drei in der Messgröße des Oldenburger Landsat-Rasters anschlussfähig; für einen Was-wäre-wenn-Rechner sind nur zwei Stellschrauben aus Oldenburger Daten bezifferbar (Vegetationsanteil, Versiegelung), die übrigen bleiben Literaturspanne oder Richtungsangabe.

Frage, die das Blatt beantwortetEine Verwaltung erhält mit Baustein 5 die Verfahrensorte (Planbegründung, Umweltbericht, Abwägung, Überwachung, § 26-Konzept), an denen eine wiederholbar gerechnete Quartierskennzahl stehen darf, plus eine Rechner-Vorlage, die je Stellschraube sagt, was aus Oldenburger Daten belegbar ist und was nur Literaturspanne oder Richtung bleibt.

KAnG Inkrafttreten / Berücksichtigungsgebot01.07.2024 (§ 14) / Verfahren ab 01.01.2025 (§ 8 Abs. 5); Wärmeinsel § 8 Abs. 1 Nr. 4, Entsiegelung Abs. 3Primärtext gesetze-im-internet.de, Abruf 07.09.2026
§ 26 NKlimaG: Konzept kreisfreie StädteFrist 31.12.2028; Management ab 01.01.2027; 150.000 € je kreisfreier Stadt, 200.000 € je Landkreis; dauerhaft finanzierte Stelle ab 2027nach Landesministerium (umwelt.niedersachsen.de, Kommunale Aufgaben), KEAN und Drs. 19/7499; Gesetzestext vor Zitat gegenlesen — NI-VORIS sperrt automatisierte Abrufe; Inkrafttreten 18.11.2025 nur Sekundärquelle
§ 246e BauGB (Bau-Turbo)Gesetz zur Beschleunigung des Wohnungsbaus und zur Wohnraumsicherung vom 27.10.2025, BGBl. 2025 I Nr. 257 (29.10.2025), in Kraft 30.10.2025, befristet bis Ablauf 31.12.2030 (§ 246e Abs. 1)recht.bund.de und gesetze-im-internet.de, Abruf 07.09.2026; Inkrafttretensdatum aus BMWSB/Sekundärquellen
§ 13b BauGBseit BVerwG 4 CN 3.22 vom 18.07.2023 unanwendbarBVerwG PM 59/2023
Stadt Oldenburg Einwohner Zensus 2022172 759 amtlich (15.05.2022); Gittersumme innerhalb der Stadtgrenze 172 373 auf 10 300 haAbweichung 0,2 %; Gitter geheimhaltungsbehandelt, Zellmittelpunkt-Zuordnung
Einwohner im Landsat-Ausschnitt237 543 auf dem 100-m-Gitter (47 722 Zellen); Quellzellen im Fenster 242 000–243 000Differenz = Randzellen und Umgitterung LAEA→UTM; Nachbargemeinden eingeschlossen

Rechtsstand per Recherche am 7. September 2026 gegen gesetze-im-internet.de, recht.bund.de und Landesquellen. Recht ist in Bewegung: Vor jeder Verwendung nach außen die Paragrafen erneut aufrufen.

Das KAnG und der Auftrag an die Kommune

Das Bundes-Klimaanpassungsgesetz (KAnG) ist am 1. Juli 2024 in Kraft getreten (§ 14) und verpflichtet alle Träger öffentlicher Aufgaben, bei Planungen und Entscheidungen das Ziel der Klimaanpassung fachübergreifend zu berücksichtigen (§ 8 Abs. 1) — genannt ist unter anderem „die Entstehung oder Verstärkung lokaler Wärmeinseleffekte“.

§ 8 Abs. 3 KAnG verlangt, auf die Entsiegelung dauerhaft nicht mehr benötigter versiegelter Böden hinzuwirken; das ist der direkteste Anker für einen Versiegelungs- und Wärmeindikator je Quartier.

Wo Fachgesetze das Ziel bereits abbilden, genügt deren Anwendung (§ 8 Abs. 2); in der Bauleitplanung läuft das Gebot über § 1a Abs. 5 und § 1 Abs. 7 BauGB. Es gilt für Verfahren, die ab dem 1. Januar 2025 eingeleitet wurden (§ 8 Abs. 5).

§ 12 KAnG überlässt den Ländern, wer Klimaanpassungskonzepte aufstellt. Niedersachsen hat mit § 26 NKlimaG entschieden: Landkreise und kreisfreie Städte — also auch Oldenburg — stellen bis zum 31. Dezember 2028 ein Konzept auf und richten ab 2027 ein Klimaanpassungsmanagement ein (nach Landesministerium, KEAN und Drs. 19/7499; Gesetzestext vor Zitat gegenlesen).

Bebauungsplan: wo eine Kennzahl im Verfahren landet

Im Bebauungsplanverfahren kommt ein Wärme- oder Grünindikator als Abwägungsmaterial an: über die Klimaschutzklausel § 1a Abs. 5 BauGB in der Abwägung nach § 1 Abs. 7, über die Bodenschutzklausel § 1a Abs. 2 (Versiegelung auf das notwendige Maß begrenzen) und im Umweltbericht nach § 2a mit Anlage 1 (Basisszenario, Prognose, Maßnahmen, Überwachung).

Festsetzungen tragen § 9 Abs. 1 Nr. 20 BauGB (Dach- und Fassadenbegrünung, Retention) und Nr. 25 (Anpflanzen und Erhalten von Bäumen) — hier scheitert die Baumfestsetzung in der Praxis an Leitungstrassen und Sichtdreiecken, wenn die Trassenlage nicht vorab mitgeprüft wird.

§ 4c BauGB verpflichtet die Gemeinden, erhebliche Umweltauswirkungen ihrer Pläne zu überwachen; ein Vorher/Nachher aus Landsat- und Sentinel-2-Reihen kann eine solche Überwachung unterstützen, wenn der Umweltbericht sie vorsieht und Baubeginn-Daten sowie Kontrollflächen vorliegen — ob das als Überwachung im Sinne der Norm genügt, ist eine Rechtsfrage.

Für Innenentwicklungspläne unter 20 000 m² Grundfläche entfällt der Umweltbericht (§ 13a BauGB); § 13b ist seit dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 18. Juli 2023 (4 CN 3.22) nicht mehr anwendbar, und seit dem 30. Oktober 2025 erlaubt der befristete § 246e BauGB Wohnbauvorhaben ohne Bebauungsplan bis Ende 2030 — für einen wachsenden Teil der Vorhaben fehlt damit der Ort, an dem eine Wirkungsprognose entstanden wäre.

Was die Kennzahl nicht ersetzt

Eine Quartierskennzahl ersetzt kein Stadtklimagutachten nach VDI 3787 Blatt 1 (Klimafunktions- und Planungshinweiskarte, Nacht, Kaltluft) und keine mikroskalige Simulation für den Planfall; sie ist ein Indikator neben der Karte, keine Karte.

Ein Wert aus Fernerkundung ist Sachverhaltsermittlung: Er begründet weder Festsetzung noch Ablehnung, aber er macht Bestand und Veränderung zählbar — wiederholbar und mit derselben Methode über alle Quartiere.

Was der Rechner je Stellschraube verantwortbar ausgeben darf

Für zwei Stellschrauben gibt es einen Oldenburger Koeffizienten, für eine nur Literatur, für drei nur eine Richtung. Der Rechner hält sich daran.

StellschraubeWoher die Zahl kommt Wert oder SpanneVorbehalt
Straßenbäume (Kronenfläche je Hektar) Oldenburger Zusammenhang (Baustein 1) + Literatur-Obergrenze (C4) −0,3 bis −0,5 K je +10 Prozentpunkte Vegetationsbedeckung (−0,48 gesamt, −0,33 bebaut); zehn Kronen à 50–80 m² je ha: Größenordnung Zehntel Kelvin (−0,2 bis −0,4, bebaut −0,15 bis −0,25); Literatur-Obergrenze Baumfläche vs. dichte Bebauung −8 bis −12 K, halbiert −4 bis −6 K Hochrechnung aus einem Querschnitt, keine Messung an Bäumen; Einzelbäume liegen unter der Auflösung, die Wirkung stellt sich nach Jahrzehnten ein, und ob Kronen anders wirken als dichter Rasen, trennt der NDVI auf 100 m nicht.
Entsiegelung (Anteil der Hektarzelle) Oldenburger Zusammenhang (Baustein 1) −0,4 bis −0,6 K je −10 Prozentpunkte Versiegelung, sofern die Fläche bewachsen wird (Koeffizient +0,52 K je +10 Pp, 95 %: +0,40 bis +0,62; bebaut +0,4 bis +0,6); Rasengitter als Zwischenwert ohne eigene Oldenburger Zahl Querschnitt statt Vorher-Nachher: Zellen mit weniger Versiegelung sind kühler, ob eine Entsiegelung genau diesen Wert bringt, ist nicht gemessen; NDVI und Versiegelung hängen mit r = −0,81 zusammen.
Dachbegrünung (Anteil der Dachfläche am Pixel) Literaturspanne (C1), nach Regel Tagesspitze/Median abgewertet Dachhaut −25 bis −55 K als Tagesspitze; halbiert −12 bis −28 K je m² Dach; flächengewichtet: 400 m² Gründach (44 % eines 30-m-Pixels) rechnerisch −5 bis −12 K im Pixel, als Obergrenze Oldenburg liefert keinen eigenen Koeffizienten (LoD2-Dachanteil ist Kontrollgröße, kein Begrünungsmerkmal); Einzelmessungen strahlungsreicher Tage, Sekundärzitat nach Gertis 1977; auf Straßenniveau laut C2 kaum messbar.
Fassadenbegrünung nicht bezifferbar, nur Richtung/Hinweis (Literatur C3) Wandoberfläche im Mittel −1 bis −2 K, Spitze bis −15,5 K (Berlin, Messung); Straßenluft nur Modellwerte Fassaden sind im Nadir-Pixel unsichtbar; der Rechner gibt Richtung und Literaturhinweis aus, keine Zahl für das Quartier.
Geschosszahl 4 vs. 5 nicht bezifferbar, nur Richtung/Hinweis (C9) Tag: mehr Schatten, tendenziell geringere Strahlungslast am Boden; Nacht: engere Schlucht, tendenziell langsamere Abkühlung; ein Geschoss bei 12 m Straßenbreite ändert H/W um rund 0,25 Keine Summe der Vorzeichen; Oke-Formel ist Sekundärzitat; Landsat um 10:20 UTC sieht von beidem fast nichts — Aussagen dazu brauchen eine mikroskalige Simulation.
Helle Beläge (Albedo) Literaturspanne (C10) Dächer: −0,1 bis −0,33 K Lufttemperatur stadtweit je +0,1 Albedo; Oberfläche im Pixel: Richtung kühler eindeutig, Betrag nicht aus dem Raster Vorzeichenwarnung: helle Böden und Wände erhöhen die Strahlung auf den Menschen, der Komfort (PET) kann sinken; für Straßenraum nur mit Schatten kombiniert ausgeben.
AusgaberegelKeine Summe über Stellschrauben. Straßenbäume und Entsiegelung: Spanne in K je Hektarzelle mit Pflichtzusatz (Oberfläche, Sommervormittag, Querschnitt, Zielzustand nach Jahrzehnten). Dachbegrünung und helle Beläge: Literatur-Obergrenze mit Quelle. Fassaden und Geschosszahl: nur Richtung und Hinweis.
Tagesspitze gegen MedianLiteraturwerte sind Tagesspitzen einzelner Messtage; das Oldenburger Raster ist ein Sommervormittags-Median über 25 Szenen — beim Übertragen mindestens halbieren oder als Obergrenze kennzeichnen.
Was die Zahl nicht sagt
  • § 26 NKlimaG beruht ausschließlich auf Sekundärquellen (Landesministerium, KEAN, Drs. 19/7499); der Primärtext in NI-VORIS ist manuell gegenzulesen, bevor er zitiert wird.
  • Ob ein Fernerkundungs-Vorher/Nachher als Überwachung im Sinne von § 4c BauGB genügt, ist eine Rechtsfrage, die ohne Kommentarliteratur und Rechtsprechung hier nicht beantwortet wird.
  • Alle Wirkungsgrößen sind Literaturwerte aus anderen Städten, meist Tagesspitzen einzelner Messtage; auf das Oldenburger Sommervormittags-Median-Raster übertragen sind sie mindestens zu halbieren oder als Obergrenze zu führen.
  • Nur Vegetationsanteil und Versiegelung sind aus Oldenburger Daten bezifferbar, und auch das nur als Querschnitt über Hektarzellen — welche Größe die Wärme verursacht, trennen die Daten nicht (r = −0,81).
  • Neun von zehn Wirkungsgrößen tragen den Prüfstatus Sekundärzitat; primär gelesen sind nur Klimafibel BW 2012 und Rötzer et al. 2025 als PDF.
  • Alle Gitter der Bausteine schließen Nachbargemeinden ein; die Einwohnerzahlen sind Filter-Definitionen auf geheimhaltungsbehandelten Zensuszellen, keine Personenzahlen.
Rechner · eine Zahl für ein Quartier

Was passiert mit der Sommer-Oberfläche, wenn ein Quartier Bäume, Entsiegelung oder Gründächer bekommt?

Gesprächswerkzeug in Erprobung Ohne Bodenabgleich; überträgt einen Querschnittszusammenhang, keine Prognose.

Der Rechner nimmt ein reales Oldenburger Quartier von 300 × 300 m mit seinen gemessenen Werten und überträgt den in Blatt 1 gefundenen Zusammenhang auf eine geplante Änderung. Heraus kommt die Änderung der Oberflächenwärme in Kelvin mit Spanne, dazu die neue Position im Vergleich aller bewohnten Hektarzellen des Ausschnitts.

Entsättigte Stadtkarte von Oldenburg mit acht quadratischen Quartiersrahmen von je 300 Metern Kantenlänge; sechs Rahmen in der Innenstadt und den Gründerzeitlagen sind bernsteinfarben gefüllt, zwei Rahmen im Südwesten sind heller.
Lage der acht Quartiere in Oldenburg, gefärbt nach Oberflächenwärme

Acht reale 3×3-Quartiere à 9 ha (300 × 300 m) als Startwerte für den Was-wäre-wenn-Rechner; Füllung = Sommer-Oberflächenwärme 2019–2025 als Abweichung vom Gebietsmedian (30,2 °C), Skala ±4 K

Legende
  • −4 K und kühler als der Gebietsmedian
  • 0 K (Gebietsmedian)
  • +4 K und wärmer
  • Quartiersrahmen 300 × 300 m (3 × 3 Hektarzellen)

Ziffern: Nummer des Quartiers (Liste rechts)

Maßstab: Balken unten rechts = 1 km; zwei Segmente à 500 m

Kartenpass: quartiersprofile · Version 1 · gerechnet 2026-09-07 · Commit dd8adedc

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Die acht Quartiere des Rechners
  1. 1Innenstadt (Lange Straße / Rathausmarkt) · 7,8 K
  2. 2Donnerschweer Straße / Ziegelhof · 6,9 K
  3. 3Nadorster Straße / Lehmkuhlenstraße · 6,4 K
  4. 4Gertrudenviertel · 5,1 K
  5. 5Osternburg (Bremer Straße) · 5,3 K
  6. 6Kreyenbrück · 5,3 K
  7. 7Bloherfelde-Süd (Neubau seit 2016) · 2,2 K
  8. 8Eversten Holz-Rand (Gegenbeispiel) · 2,8 K
Streudiagramm mit acht Punkten: Innenstadt bei 4 Prozent Grün und plus 7,8 Kelvin, die Gründerzeitlagen bei 19 bis 31 Prozent und plus 5 bis 7 Kelvin, Bloherfelde-Süd und Eversten Holz-Rand bei 26 bis 37 Prozent und plus 2 bis 3 Kelvin nahe dem Median der bewohnten Zellen.
Acht Quartiere: Bedeckungsgrad Grün gegen Oberflächenwärme

Mittel der 9 Hektarzellen je Quartier; Punktfläche = Einwohner (Zensus 2022); Bezugslinien P25/P50/P75 der 12 369 bewohnten Hektarzellen im Ausschnitt

Legende
  • kühle Insel ≤ 300 m Luftlinie (Baustein 4)
  • keine kühle Insel ≤ 300 m
  • P25 / P50 / P75 der bewohnten Hektarzellen: +0,06 / +1,66 / +3,34 K
  • Punktfläche proportional zu Einwohnern (Marken 250 / 500 / 750)

Kartenpass: quartiersprofile · Version 1 · gerechnet 2026-09-07 · Commit dd8adedc

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Quartiersprofile werden geladen …

Angenommen 50 bis 80 m² Krone je Baum. Zielgröße nach Jahrzehnten, keine Pflanzgröße.

Extensives Gründach. Wirkt hier über die Vegetationsbedeckung der Zelle, nicht über die Dachhaut-Spitzenwerte der Literatur.

Geschosszahl im Neubau
Fassadenbegrünung
Änderung der Sommer-Oberflächenwärme des Quartiers
±0,00K
Noch keine Änderung eingestellt.

Woraus sich die Zahl zusammensetzt

Was diese Zahl ist. Die Übertragung eines in Oldenburg gerechneten Zusammenhangs (Blatt 1: je 10 Prozentpunkte mehr Vegetationsbedeckung 0,3 bis 0,5 K kühler, je 10 Prozentpunkte mehr Versiegelung rund 0,5 K wärmer) auf eine geplante Änderung der Flächenanteile im Quartier. Was sie nicht ist. Keine Prognose für ein einzelnes Vorhaben, keine Lufttemperatur, kein Nachmittagswert, kein Stadtklimagutachten nach VDI 3787. Änderungen unter etwa 0,3 K liegen innerhalb der Unschärfe der Daten und werden so benannt.
    Was die Quartierswerte nicht sagen
    • Jede 30-m-Thermalzelle ist rund 3,4 K unsicher (ST_QA), überwiegend systematisch: Das Quartiersmittel über 9 Zellen und 25 Szenen streut zufällig weniger, der systematische Anteil bleibt und verschiebt alle Quartiere ähnlich; Abstände unter 0,5 K zwischen Quartieren sind nicht belastbar.
    • Die acht Quartiere sind gesetzt, keine Stichprobe und keine Rangliste; 3 × 3 Hektarzellen treffen ein Quartier nur grob und nicht seine planerischen Grenzen.
    • Oberfläche am Sommervormittag, nicht Lufttemperatur, nicht Nachmittag, nicht Nacht; der Gebietsmedian enthält das Umland, deshalb liegen alle bebauten Quartiere im Plus.
    • LoD2-Werte nur im Stadtgebiet und mit Grundriss überwiegend 2017 — Neubau seit 2017 fehlt (Bloherfelde-Süd nur Untergrenze).
    • Zensus-Zellen liegen gegen das UTM-Gitter verdreht; Einwohner flächengemittelt umgegittert, Baujahranteile aus Zellen mit Mittelpunkt im Quartier, Geheimhaltung drückt die Anteile nach unten.
    • Straßenlänge ohne Hauptverkehrsstraßen (OSM primary); NDVI zählt Rasen wie Baumkrone; 'kühle Insel in 300 m' ist Luftlinie ohne Barrieren und Zugänglichkeit, Parks unter 1–2 ha liegen unter der Nachweisgrenze.

    Quellen, Lizenzen, Nachvollziehbarkeit

    Jede Abbildung dieser Seite ist ohne eingebrannten Text als PNG und SVG hinterlegt und trägt eine Begleitdatei (JSON) mit Titel, Legende, Quellen und Kartenpass — Verfahren, Version, Rechenzeitpunkt und Commit. Die Formulierungen sind die geprüften Fassungen zweier unabhängiger Prüfläufe vom 7. September 2026.

    • Landsat 8/9 Collection 2 Level-2 Surface Temperature (ST_B10, ST_QA), USGS/NASA, Public Domain — über Microsoft Planetary Computer; Sommermedian 15.06.–31.08. 2019–2025, 25 Szenen, Überflug ~10:20 UTC.
    • Sentinel-2 L2A (Copernicus/ESA), NDVI-Sommer-Baseline 2020–2025, 20 m; Bedeckungsgrad nach Carlson & Ripley 1997.
    • Copernicus Land Monitoring Service, HRL Imperviousness Density 2024, 10 m — Copernicus-Datenlizenz; Namensnennung: Generated using European Union's Copernicus Land Monitoring Service information.
    • LoD2-Gebäudemodell Niedersachsen (LGLN), Grundriss überwiegend 2017 — CC BY 4.0.
    • Zensus 2022, Bevölkerungszahl, Gebäude und Baujahr im 100-m-Gitter — Statistische Ämter des Bundes und der Länder, dl-de/by-2-0; Gitterwerte geheimhaltungsbehandelt.
    • OpenStreetMap-Mitwirkende (Straßen, Grenzen, Ortsknoten, ein Nominatim-Aufruf) — ODbL.
    • Kartengrund: TopPlusOpen und basemap.de Web Raster, © GeoBasis-DE / BKG, dl-de/by-2-0 bzw. CC BY 4.0 — entsättigt und aufgehellt.

    Alle Gitter in WGS 84 / UTM 32N (EPSG:32632); Zensus- und Landsat-Daten wurden auf dieses Gitter umgerechnet. Kein Bodenabgleich, keine Messung vor Ort.